100 Millionen für einen Fußballer – Einfach geschmacklos

http://www.spiegel.de/sport/fussball/gareth-bale-bei-real-madrid-vorgestellt-a-919896.html#ref=rss

 

Da wird aktuell vom bisher teuersten Transfer eines Fußballspielers berichtet und ausgerechnet Real Madrid ist der Käufer dieses besonderen Schmuckstücks. Die Euro-Krise scheint in der öffentlichen Berichterstattung etwas in den Hintergrund gerückt zu sein, insbesondere über die wirtschaftliche Situation in Spanien gibt es nur noch wenige Berichte. Das bedeutet aber nicht, dass sich diese in der Zwischenzeit gebessert hat. Spanien befindet sich nach wie vor in einer extremen Rezession mit beängstigenden Arbeitslosenzahlen und dem sozialen Abstieg breiter Bevölkerungsschichten. Der Fußballclub Real Madrid scheint aber mit der Krise nichts zu tun zu haben und ist tatsächlich in der Lage, eine derart hohe Transfersumme zu zahlen. Genauso erstaunlich ist die Tatsache, dass gleich bei der Vorstellung des neuen Spielers Gareth Bale zehntausende Zuschauer im Stadion waren. Dabei ist es doch eigentlich geschmacklos in einem krisengeschüttelten Land eine solche Summe für die angeblich wichtigste Nebensächlichkeit der Welt auszugeben. Aber was ist eigentlich so wichtig am Fußball, dass es den Transfer solcher Summen aus einem Land erlaubt, dass sicherlich zahlreiche wichtigere Verwendungsmöglichkeiten für diese Summe hätte?

Post a Comment

Your email is never shared. Required fields are marked *

*
*