OSZE Militärbeobachtder sind wieder frei!

http://www.dw.de/osze-milit%C3%A4rbeobachter-sind-wieder-frei/a-17610196

Soeben berichtet DW, dass  die von pro-russischen Separatisten entführten OSZE-Militärbeobachter wieder frei sind. Hat das Gespräch zwischen Ex-Kanzler Schröder und Putin anlässlich Schröders 70. Geburtstag doch Wirkung gezeigt? Egal, erst einmal ist es gut, dass die Leute wieder frei sind. Dennoch wirft sich die Frage auf, ob internationale ebenso wie nationale Politik nur noch auf dem kleinen Dienstweg möglich ist. Fraglich ist auch, wie so etwas überhaupt passieren kann. Warum hat Putin so lange zugesehen, dass Mitglieder einer internationalen Organisation gefangen gehalten wurden? Will er beweisen, dass jederzeit mit seiner Unzuverlässigkeit zu rechnen ist? Entwickelt sich Russland nun endgültig wieder zu einer Bananenrepubik, die von der internationalen Staatengemeinschaft nicht mehr als ernster Partner anerkannt, sondern nur noch als Willkürherrschaft gefürchtet werden darf? Diese Aktion der angeblich pro-russischen Separatisten spricht eindeutig dafür. Wenn sie so pro-russisch sind, hätte Putin schon längst eingreifen können. Russlands Intervention in der Ukraine mag noch verständlich sein, wenn man sich vor Augen hält, dass in der Ukraine starke rechtsgerichtete Kräfte Richtung Staatsmacht streben. Doch eine eher kriminelle Handlung wie die Gefangennahme von Mitgliedern einer internationalen Organisation lässt eher an Terrorismus glauben.

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